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Logopädie

Ansprechpartnerin:
Katharina Freibott
Ringstr. 2
97618 Unsleben

Tel:   09773 / 91 23-24
Fax: 09773 / 91 23-29


Unser Leben ist Kommunikation. Kommunikation lebt vor allem von dem Dreiklang Sprache, Sprechen und Stimme.

Für…
K
inder und Jugendliche mit verlangsamter Entwicklung, genetischen Syndromen, peripheren Paresen (Lähmungen) und neuromuskulären Erkrankungen sowie Erwachsene mit geistiger Behinderung.  Nur auf ärztliche Verordnung.


Aufgaben:

  • Diagnose von Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörung und deren
    Behandlung (Behandlung auf Grundlage ärztlicher Verordnung)
  • Beratung von Patienten und deren Angehörigen


Ziele:

  • Vorbeugung von Kommunikationsstörungen (im Vorfeld von Erkrankungen )
  • Abwendung und Milderung von möglichen Folgen für die Sprache, das Sprechen oder die Stimme (während einer Erkrankung)


Behandlungsschwerpunkte:
Therapie von drei kindlichen Sprach- und Sprechstörungen:

  • Dyslalie (1), Dysgrammatismus (2) (eingeschränkter Wortschatz)
  • Redeunflüssigkeit (Stottern, Poltern)
  • Myofunktionelle Störung (3) (falsches Schluckmuster, offene Mundhaltung)


Behandlungsansätze:

  • klassische Dyslalie-Therapie nach van Riper
  • Stotter-Therapie
    in Anlehnung an das Nitza Katz – Bernstein Konzept und van Riper
  • Dysgrammatismus / Wortschatz
    in Anlehnung an das Patholinguistisches Behandlungskonzept und den
    Entwicklungsproximaler Ansatz nach Dannenbauer
  • Myofunktionelle Therapie
    in Anlehnung an das Konzept von Anita Kittel, das Castillo Morales Konzept und
    die F.O.T.T. Therapie nach Kay Coombs


Erklärungen:

1. Dyslalie
ist eine Artikulationsstörung. Kinder mit Dyslalie haben eine falsche Aussprache oder setzen Laute verkehrt ein. Sie sagen z.B. Totolade statt Schokolade.

2. Dysgrammatismus
ist eine fehlerhafte Anwendung grammatikalischer Regeln bei der Bildung von Sätzen und der Beugung von Wörtern. (Beispiele: Ich will der Auto haben, Flori aufs Klo muss.)

3. Myofunktionelle Therapie
ist eine logopädische Behandlungsmethode zur Korrektur oder Verbesserung der Fehlfunktionen von Kau- und Gesichtsmuskulatur. Wenn einzelne Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich zu stark oder zu schwach entwickelt sind, die Sensibilität unterentwickelt ist, kann dies zu Aussprachestörungen, Zahnstellungsveränderungen oder zu falschen Schluckmustern führen.
ist eine der häufigsten Ursachen für eine genetisch bedingte geistige Entwicklungsstörung und betrifft vor allem das männliche Geschlecht. Die Erkrankung äußert sich in einer Minderbegabung, die von Lernstörungen bis hin zu einer schweren geistigen Behinderung reichen kann. Geistige Entwicklungsstörung, Sprech- und Sprachstörungen und ein hyperaktives Verhalten können Folge dieser Krankheit sein.

 

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