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Hier finden Sie Nachrichten rund um die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e. V.

Benefizkonzert am 16. Januar 2011
mit der Vocal Brass Big Band

Reif für den Broadway, so schrieb die Presse!
Auch das Publikum war total begeistert von der Vocal Brass Big Band unter der Leitung von Udo Schneider und bedankte sich zum Schluss mit “Standing-Ovationen”.
Auf der musikalischen Reise durch Swing, Jazz und Pop bereiteten Kathrin Wojtzyk und Sebastian Bach mit Songs von Joe Cocker und Frank Sinatra Gänsehaut-Feeling.


Ein Dankeschön auch an die vielen Helfer und Spender!



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Gedenken an Hedwig Mühlemeier
Im Gedenken an die Gründerin der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.V. setzte die Geschäftsleitung der Lebenshilfe an ihrem 2. Todestag einen Gedenkstein an der Wohnstätte in Hohenroth. Dieser wurde im Garten der Einrichtung unter einem für Sie gepflanzten Mirabellenbaum gesetzt.
Werner Trolldenier, 1. Vorsitzender, gedachte im Kreise der Angehörigen und der Bewohner der Wohnstätte der Verstorbenen. Mit ihrem Namen verbunden ist vor allem die Gründung des Lebenshilfe Vereins in Bad Neustadt, den sie von 1971 bis 1980 führte und über die weiteren Jahrzehnte durch ihre Mitgliedschaft unterstützte. In der Zeit ihres Vorsitzes entstanden die Schule in Unsleben, die Frühförderstelle. In Anerkennung ihrer sozialen Verdienste wurde Hedwig Mühlemeier 1991 die bayerische Staatsmedaille überreicht.

Untermalt wurde die Gedenkfeier von den Flötistinnen aus Salz unter der Leitung von Frau Gunda Schwen mit den Lieblingsstücken der Verstorbenen.

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„Mit Dampf zum Erntedank“
das war das Motto am Sonntag, den 3.10.10 für eine Gruppe von geistig behinderten Menschen der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld.
Es waren die besten Vorraussetzungen für einen wunderschönen Tag, die Sonne schien, eine tolle Gruppe von 22 Personen …. – doch am Bahnhof Bad Neustadt kam das Erschrecken - die Regionalbahn aus Schweinfurt hatte Verspätung – und die Dampflok in Mellrichstadt sollte in 20 Minuten und losfahren.
Nach einigen Telefonaten mit dem Freilandsmuseums Fladungen schaffte es der Gruppenleiter, Herr Burkard Fleischmann, die Lok in Mellrichstadt zu stoppen. Diese wartete extra für unsere Gruppe und startete eine halbe Stunde später. Alle Teilnehmer genossen die Fahrt über Ostheim nach Fladungen und auch der Aufenthalt auf dem Gelände des Museums war für alle ein Erlebnis. Voller Eindrücke und gut gestärkt ging es mit dem „Böckele“ wieder nach Hause.
Besonderen Dank nochmals an die „Lokcrew“ und an die Museumsmitarbeiter für die Unterstützung

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Spende vom Musikpark
“Spenden statt Geschenke” stand auf den VIP-Einladungen zur Eröffnung des Musikparks im August. Der Geschäftsführer, Christian, Kohl, wollte damit bewusst die Lebenshilfe unterstützen. Zahlreiche Gäste nahmen das Angebot an und spendeten, so dass am Ende stolze 2.506 Euro zusammen kamen. Diesen Betrag rundete Herr Kohl nun auf 3.000 Euro auf und übergab ihn dem Vorsitzenden des Vereins, Wermer Trolldenier, und dem Geschäftsführer Jens Fuhl.
Vielen Dank an Herrn Kohl und die vielen Spender !!!
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Mainpost, 06.09.2010 (kpe)
Im Verkehrsgarten geübt!
Die Bewohner der Wohnstätte Hohenroth der Lebenshilfe Rhön -Grabfeld durften hautnah erleben, wie Verkehrsregeln an  verschiedenen Stationen im Verkehrsgarten in Brendlorenzen zu beachten sind. Unter der Leitung von Hauptkommissar Georg Rochler lernten sie auf anschauliche Weise und mit vielen praktischen Übungen wichtige Verkehrsregeln. Spaß, Freude und großes Interesse zeigten Bewohner und Betreuer. Sie gingen offen und ohne Scheu auf den Polizeibeamten zu und stellten viele Fragen, die er ausführlich, verständnisvoll und mit Geduld erläuterte.



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Indianerfest der Wohnstätte Hohenroth
               am 24. Juli 2010
Ungewöhnlicher Besuch weilte dieser Tage bei den Bewohnern des Lebenshilfe-Wohnheims in Hohenroth: Ein Indianerlager mit Tipis und typischen Werkzeugen, Pferden und Ziegen hatte sich auf der Grünanlage des Wohnheimes niedergelassen.
Häuptling Mario Tränkler und fünf weitere Krieger brachten den Menschen mit Behinderung das Leben der Indianer bei einem Fest näher. Wie es sich gehörte, kamen die Besucher in Indianerkluft und mit Federschmuck. Mario Tränkler lebte 30 Jahre mit Indianern zusammen und verfügt über einen großen Schatz an Erfahrung über das Leben in einem Tipi-Dorf und indianischer Mythologie, die er gerne weitergibt.
Durch dieses Projekt soll auf die Probleme kleiner Völker hingewiesen werden. Mit Begeisterung hörten die Menschen mit Behinderung seiner Geschichte über Häuptling Sitting Bull zu.
Ein komplett eingerichtetes Tipi erweckte die Neugierde der Besucher, die Pferde durften liebkost werden, und gebannt folgte man der Erklärung des Unterschiedes zwischen einem Marterpfahl und einem Totem. Auch über die Tiere des Waldes erfuhr man Interessantes, und zu den aufgehängten Traumfängern erklärte der Häuptling, dass diese Geschenke von Kindern aus ganz Europa sind. Der Höhepunkt des Indianerfestes war das Kochen einer Suppe nach einem überlieferten Rezept in einem großen Kessel über dem Feuer. Sie schmeckte so lecker, dass viele gar nicht genug bekommen konnten.

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Mainpost vom 22.07.2010
Heimbewohner wünschen sich Geborgenheit und Freunde
Helmut Neumann spricht für die Gruppe, die als erstes am Hainberg einzieht – Lebenshilfe fühlt sich in Mellrichstadt gut aufgenommen.
(sto) Es besteht kein Zweifel: Die Beziehung zwischen der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld und der Stadt Mellrichstadt und ihren Bewohnern ist eine innige geworden. In der „Stadt mit Herz“, so das Kompliment von Werner Trolldenier, „fühlen wir uns wohl“. Bei der kleinen Spatenstichfeier zeigte der Vorsitzende der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld die Geschichte dieser Zweier-Beziehung auf und erläuterte das Wohnheim-Projekt mit seinem innovativen Charakter.
Nach vielen Überlegungen hin und her im Hinblick auf den Standort reifte die Idee mit der Nachnutzung des leer stehenden Krankenhauses. Der Wermutstropfen dabei: Architektengutachten hatten für den Umbau des Gebäudes in ein behindertengerechtes Wohnheim nach modernem Standard mit Kosten von etwa sechs bis sieben Millionen Euro kalkuliert. Also doppelt so viel wie für einen Neubau.
Also habe die Finanzspritze von Karl-Hermann Reich, so Trolldenier, Mut gemacht, das Wagnis Neubau auf dem ehemaligen Krankenhaus-Areal anzugehen. Das innovative Wohnmodell mit Wohnheim und Pilotprojekt für Hausgemeinschaften fußt auf einem Drei-Säulen-Modell, das in drei Bauabschnitten verwirklicht werden soll. Das Haus A ist ein Wohnheim mit 28 Plätzen, die laut Trolldenier schon nahezu belegt sind. Diese Wohnstätte, die im ersten Bauabschnitt erstellt wird, nimmt ältere, geistig behinderte Menschen auf, die nicht mehr in der Werkstatt für Behinderte arbeiten. Haus B und Haus C, die in den Bauabschnitten zwei und drei entstehen sollen, können dann an das Wohnheim angedockt werden und sind als Wohngemeinschaftsmodell mit jeweils zwölf Plätzen konzipiert. Im Haus B sind Plätze für Demenzkranke, geistig und nicht geistig Behinderte eingerichtet, das Haus C wird schwer geistig Behinderte mit und ohne Förderbedarf aufnehmen.
Im Entwurf des Architekten-Ehepaars Sabine Karch-Fuchs und Michael Karch wird der offene und lichte Charakter der Wohnanlage deutlich. Für die Seniorengruppe aus Hohenroth hat Helmut Neumann, künftiger Heimbewohner in Mellrichstadt, zusammen mit seiner Betreuerin Carmen Großkopf die Wünsche aller zum Ausdruck gebracht, die einmal ihr Zuhause in Mellrichstadt haben werden: „Wir wünschen uns Liebe, die von Herzen kommt, Geborgenheit in einer guten Atmosphäre, Gesundheit sowie Freunde, Spaß und immer gute Laune.“ Mehr Worte für ein gutes Miteinander braucht es nicht.

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Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. Richard von Weizsäcker
Ein Geld-Geschenk machte Herr Herbert Balling aus Niederlauer an die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld. Für die Bewohner in der Wohnstätte Hohenroth spendete er einen Betrag in Höhe von 500 Euro.
Herr Balling lud zu seinem 50. Geburtstag und bat seine Angehörigen und Freunde auf Geschenke zu verzichten. Statt dessen sollten diese etwas Geld zu seiner Feier mitzubringen. Dank der Großzügigkeit seiner Gäste kamen stattliche 1000 Euro zusammen, die jeweils auf die Irena-Sendler-Schule und die Wohnstätte für geistige behinderte Menschen in Hohenroth aufgeteilt wurden.
Die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.V. dankt Herrn Balling und seinen Freunden ganz herzlich!

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Mainpost vom 02.03.2010:
Vom Notnagel zur anerkannten Beratungseinrichtung
Offene Behinderten Arbeit anerkannt: Hilfe durch Beratung, Freizeitangebote und Familienentlastung

v.l.n.r.: Eva Dziemballa, Anna Krämer, Christine Volpert
(new) Jens Fuhl, Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld, strahlt: die Offene Behinderten Arbeit (OBA) wurde jetzt als Dienst der offenen Hilfen anerkannt und kann sich damit im Landkreis vollständig etablieren.
In den letzten fünf Jahren konnte die Offene Behinderten Arbeit mit Unterstützung der Aktion Mensch schon angeboten werden, war dabei aber mehr ein „Notnagel“. Nachdem sich abzeichnete, dass sich die Aktion Mensch zum Jahresende 2009 zurückziehen wird, verstärkte sich der Kampf der Lebenshilfe um die staatliche Anerkennung – erfolgreich.
Jetzt stellt die OBA ihr Angebot für Menschen mit geistiger Behinderung auf drei Säulen, getragen von drei Damen in Teilzeitarbeit. Christine Volpert, Diplom Sozialpädagogin, wird die Beratung übernehmen. Bei allen Fragen im Zusammenhang mit der Behinderung steht sie zur Verfügung. Dabei kann es um benötigte Pflegedienste, die Pflegestufe oder die Schul-Problematik gehen. Die Beratungskraft unterstützt Eltern beim Ausfüllen der Anträge, sie wird aber auch Netzwerkarbeit mit anderen Diensten pflegen und die Ratsuchenden an die Fachstellen von Caritas und Diakonie oder zum VdK oder ans Jugendamt vermitteln.
Für den Familien entlastenden Dienst (FeD) zeichnet Eva Dziemballa verantwortlich. Sie sorgt dafür, dass mit einem Kreis von Ehrenamtlichen die Angehörigen von Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bekommen, einmal durchzuschnaufen. Die Entlastung kann zu Hause in der Familie oder auch in den Räumen der OBA erfolgen. In der kommenden Zeit wird Eva Dziemballa verschiedene Angebote entwickeln. So ist bereits daran gedacht, an einem oder zwei Samstagen im Monat eine Betreuung in der Lebenshilfe-Tagesstätte in Unsleben anzubieten. Familienentlastend wären auch Besuche im Kino oder Schwimmbad, die die Ehrenamtlichen mit den Menschen mit Behinderung unternehmen könnten.
Seit dreieinhalb Jahren kümmert sich Anna Krämer erfolgreich um den Bereich Freizeit und Bildung. Entstanden ist dabei ein richtiges Programmheft mit vielfältigen Angeboten wie Kochen, Computer, Besichtigung oder Radtour. Ein ganz wesentlicher Bereich ihrer Tätigkeit sind zudem die mehrtägigen Freizeiten, die den Menschen mit Behinderung Abwechslung bringen und ihren Familien die Möglichkeit bieten, sich in dieser Zeit selber auch zu erholen. Ihre Beratung bietet die OBA auf Wunsch auch bei den Betroffenen zu Hause an. Vermittelnd tätig wird die OBA bei der Freizeitgestaltung. Dazu gehört, dass sie einen Menschen mit Behinderung bei den ersten Kontakten mit einem Sportverein oder der Feuerwehr begleitet. Weiterhin sollen in den Räumen der OBA regelmäßige Treffen eingerichtet werden, bei denen auch die Angehörigen willkommen sind.
Die OBA ist barrierefrei über den Seiteneingang des Lebenshilfe-Gebäudes, An der Stadthalle 3 in Bad Neustadt, zu erreichen.
OBA: Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 14 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 8 bis 13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Kontakt: Tel. (0 97 71) 63 09 94-15, OBA-fed@lebenshilfe-rhoen-grabfeld.de,

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Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.V. | An der Stadthalle 3 | 97616 Bad Neustadt/Saale
Tel.: 09771 / 63 09 94-10 Fax: 09771 / 63 09 94-11 E-Mail: info@lebenshilfe-rhoen-grabfeld.de